Pflanzen im Winterschutz


Wenn die ersten Nachtfröste kommen, müssen empfindliche Pflanzen auf dem Balkon und im Garten gegen Kälte geschützt werden. Ob ein Gehölz bereits frostgeschädigt ist, zeigt der Rindentest. Einfach mit einem scharfen Messer die Rinde anritzen. Ist darunter kein Grün mehr zu erkennen, ist die Pflanze eingegangen und wird sich nicht wieder erholen. Das passiert meist, wenn bei Frost zu lange die Sonne scheint: Die Blätter verdunsten Wasser, die Wurzeln können jedoch aus der gefrorenen Erde kein Wasser nachliefern. Diese sogenannte Frosttrockenheit kommt oft bei immergrünen Pflanzen vor. Als Sonnenschutz dienen im Handel erhältliche Reet- oder Weidematten, die um die Pflanze herumgestellt und mit Bambusstäben stabil gehalten werden. Wenn dort hinein noch Laub gefüllt wird, können Frost und Sonne der Pflanze nichts mehr anhaben.
Laub schützt Beete.
Die Laubschicht im Beet sollte nicht dicker als fünf Zentimeter sein. Auch auf Beeten schützt Laub vor Frost. Die Schicht darf jedoch nicht zu dick sein, höchstens etwa fünf Zentimeter - sonst fault es schnell darunter. Wer vermeiden will, dass Herbststürme das Laub wieder durch den Garten wehen, beschwert es mit ein wenig Kompost. Jetzt freuen sich die Regenwürmer und Mikroorganismen und der Boden ist geschützt und bleibt gesund. Auf der Rasenfläche dagegen muss das Laub abgeharkt werden. Hier entsteht sonst Fäulnis, die den Graspflanzen schaden kann. Überschüssiges Laub landet auf Beeten oder im Kompost.